Seifenpralinen mit Blüten

Seifenpralinen mit Blüten

Aus alt mach neu – vielleicht was für den Muttertag

Du brauchst

  • Küchenreibe
  • etwas Wasser
  • Schüssel
  • Seifenreste oder langweilige Seife, natürlich geht auch neue Stückseife
  • getrocknete Blüten
  • Ausstecher (zB vom Plastilin) – die aus Kunststoff eignen sich besser; zu kleine Ecken bei den Formen erschweren das Auslösen (siehe Bild); alternativ gingen auch auch eine Silikon Pralinenformen

So geht’s

  1. Seifenflocken reiben
  2. Seifenflocken mit Blüten und Wasser abmischen
  3. Seifenteig abfüllen
  4. Zirka 10 Minuten antrocknen lassen
  5. Seifenpralinen auslösen

Material

Seifenflocken reiben

Flocken in die Schüssel

Jetzt kommen die Blüten ins Spiel

Seifenteig produzieren

Abfüllen

Praline auslösen

Spielvarianten

  • Kannst du Seifenspäne hobeln, zum Beispiel mit einem Kartoffelschäler?
  • Welches Küchenwerkzeug könnte dir beim Abmischen behilflich sein?
  • Was passiert, wenn du frische Blüten dazu mischt, … – benötigst du vielleicht gar kein Wasser?
  • Kannst du die Blüten vielleicht zermörsern?
  • Kannst du die Gerüche benennen?
  • Wie lange musst du deine Hände aneinander reiben, dass sie ganz von Schaum überzogen sind?
  • Weißt du schon wie jeder Finger heißt, den du einseifst?
  • Kennst du schon https://www.kleinealltagshelden.at/knetseife/

Schon gewusst?

Das Sortieren von Formen beübt eine Fertigkeit, welche uns teils angeboren ist – das visuelle Differenzieren, also das Unterscheiden von Formen. Beim Selektieren der Ausstecher, welche besser und schlechter geeignet sind, wird zum Beispiel diese Fertigkeit trainiert. Aus der Entwicklungsforschung wissen wir, dass bereits Kleinkinder unterschiedliche Formen registrieren.

Das Lösen bzw Öffnen von Verpackungen wie beim Seifenkarton ist eine wichtige Alltagskompetenz, dies benötigt nicht nur das richtige Gespür, das eine Packung nicht zerreißt, sondern auch einen motorischen Plan, den wir zum Teil aus dem Gesehenen ableiten. Handlungen, wo Materialien bearbeitet werden wie zum Beispiel das Rebeln der Blüten und eine sinnlich erlebbare Veränderung stattfindet (etwas wird kleiner, weniger, ….) lassen uns als physikalischen Verursacher wahrnehmen. Das fördert nicht nur die Körperwahrnehmung, sondern auch das Selbstempfinden.

Bei Tätigkeiten, die sehr intensive Reize wie das Matschen von Seifenflocken mit Wasser und Blüten bieten, achten wir in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen darauf, welche Signale uns diese zeigen, seien es nun gespreizte Finger oder angespanntes Atmen, … – wenn es in irgendeiner Form für die Akteure unangenehm ist, versuchen wir die Handlung anzupassen, gehen aber nicht über Gefühle hinweg.

 

 

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